Der Teil meiner Reise auf den ich mich schon lange gefreut hab.
Zwei Wochen mit Rucksack durch die Landschaft. Zu Fuss, per Anhalter.
Mal sehen was es bringt :)
Los gehts in Temuco, da fahr ich heute ueber Nacht runter.
Elisa und Joaquim haben mir ein Zelt ueberlassen, einen Schlafsack hab ich mir heute noch gekauft.
Ich koennte so viel von Valparaiso, dem Karneval, den Strassen, den Leuten, den Hunden und Katzen oder dem Besuch von Hoefer erzaehlen... aber lasst mich einfach nur zusammenfassend sagen, dass es unheimlich schoen war, ich total liebevoll aufgenommen wurde und eine wunderwunderschoene Zeit hatte. Dies ist ein Ort, an den ich zurueckkehren moechte.
Was meine Stimmung zu den naechsten zwei Wochen angeht, hab ich auf meiner Busfahrt von Buenos Aires nach Mendoza beim Blick aus dem Fenster schon den Drang verspuert, auszusteigen und einfach zu Fuss weiterzulaufen. Daraus ist ein Gedicht entstanden, dass ich jetzt mal ohne weiteren Kommentar hier hinschreibe.
Bis bald...
Lasst mich laufen
Ich schlief mein ganzes Leben bis ich zu laufen begann
Durch diese Wiesen hier am Strassenrand,
bis der Strassenrand selbst zum Weg wird.
Dorthin wo alle Wege sich kreuzen
und jede Kreuzung nicht Entscheidung, sondern Freiheit bedeutet.
So weit, bis ich die Freiheit spuere von Kopf bis Fuss.
So lang, bis meine Fuesse nachgeben und ich in die Wiese falle.
Ich lief mein ganzes Leben, bis ich zu schlafen begann
Dienstag, 26. Januar 2010
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